Mac und Macbook: Apple soll dieses Jahr 3 weitere Rechner mit eigenen Chips vorstellen

Apple will in diesem Jahr mindestens drei macOS-Rechner mit eigenen Custom-Chips ausrüsten. Berichten zufolge sollen sowohl Macs als auch Macbook-Modelle dazugehören.

Wie Apple-Insider Mark Gurman von Bloomberg berichtet, wird der iPhone-Konzern weitere Modelle seiner macOS-Rechner mit seinen selbstentwickelten Prozessoren bestücken. Damit bekommen das Macbook Pro und der iMac Pro Gesellschaft.

Apple: Neue Macbook-Geräte und Macs mit Custom-Chips

Gurman gibt zwar keine näheren Details zur Ausstattung, es ist jedoch naheliegend, dass Apple weitere Mac-Modelle mit dem T2-Chip ausrüstet, der zuerst im iMac Pro verbaut wurde. Dieser wird zur Steuerung bislang eigenständiger Komponenten wie dem System-Management-Controller (SMC), Bildsignalprozessor (ISP), Audio- und SSD-Controller eingesetzt. Ferner besitzt er eine Secure-Enclave für die verschlüsselte Speicherung von Daten, überdies wird er für einen abgesicherten Bootvorgang eingesetzt.

Angesichts der geringen Anzahl an Mac-Modellen, die Gurman nennt, ist es naheliegend, dass Apple nur seine höherpreisigen Macs wie Macbook Pro und den für 2018 angekündigten Mac Pro mit den Chips bestückt, während andere Modelle wie das Macbook und der reguläre iMac ohne diesen Chip auskommen könnten.

In Apples iMac Pro steckt ein T2-Coprozessor auf ARM-Basis, der zahlreiche Aufgaben des Intel-Chips übernimmt. (Bild: Apple)
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Wie beim iPhone: Eigene Chips könnten Apple auf Mac-Rechnern Technologievorsprung verschaffen

Apple entwickelt schon seit Jahren eigene Chips, die bislang vornehmlich in iPhones, iPads und Wearables verbaut werden. Insbesondere beim iPhone und iPad zeigen Apples Ambitionen, dass die stark verzahnte Entwicklung von Hard- und Software massive Leistungsverbesserungen bringt. Dies zeigt sich am deutlichsten im Vergleich mit den Mitbewerbern aus dem Android-Lager, die überwiegend Hardware „von der Stange“ nutzen.

Das Macbook Pro (2016) und der iMac Pro waren nur der Anfang. Künftige Mac-Rechner von Apple sollen mit Custom-Chips bestückt werden. (Grafik: Bloomberg)

Der Einsatz von Custom-Coprozessoren wie der T2-Chip in macOS-Rechnern könnte für Apple nur der Anfang sein. Längerfristig wäre es gar denkbar, dass Apple auf Intel-Chips verzichtet, um wie beim iPhone auf eine eigene Architektur zu setzen, mit der ein Mehr an Performance, Akkulaufzeit und weitere Features möglich ist. Bis es soweit ist, dürfte noch eine Weile vergehen, allerdings deutet sich schon seit längerem an, dass Apple iOS und macOS noch näher zusammenbringen will. In diesem Jahr plant Apple Berichten zufolge die Zusammenlegung der beiden App-Stores.

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