Uber verpasst sich das zweite Redesign in nur zwei Jahren

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren hat Uber ein Redesign vorgestellt. Das vorherige Logo hatte bei Verbrauchern zu Verwirrungen geführt.

Es ist gerade einmal zwei Jahre her, dass Uber mit viel Tamtam ein neues Logo eingeführt hat. Damals ersetzte Uber das U-förmige Logo durch ein kreisförmiges Markenlogo. Wie Uber jetzt gegenüber dem Branchenmagazin Adweek zugeben musste, assoziierten Nutzer das Logo aber schlicht nicht mit dem Ride-Sharing-Dienst. Statt also daran festzuhalten, hat sich Uber erneut ein neues Logo verpasst. Das neue Uber-Logo verzichtet auf eine eigenständige Bildmarke und rückt stattdessen die Wortmarke in den Vordergrund.

Uber Move: Die neue Schriftart des Ride-Sharing-Dienstes. (Grafik: Uber)
Uber Move: Die neue Schriftart des Ride-Sharing-Dienstes. (Grafik: Uber)

Dazu hat der Ride-Sharing-Dienst einen eigenen Font namens Uber Move kreiert. Bei der Erstellung der Groteskschrift ließen sich die Designer nach eigenen Angaben von Schriftarten inspirieren, die im direkten Zusammenhang mit Mobilität stehen. So wurde Highway Gothic, die Schriftart, die unter anderem auf US-amerikanischen und kanadischen Autobahnschildern genutzt wird, als Vorbild herangezogen. Außerdem habe man sich auch Johnston Sans sehr genau angesehen. Diese Schrift wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts für die Beschilderung der Londoner U-Bahn verwendet.

Die Uber-App mit dem neuen Logo. (Animation: Uber)
Die Uber-App mit dem neuen Logo. (Animation: Uber)

Uber: Auch die Apps des Unternehmens wurden überarbeitet

Das neue Uber-Logo ist ab sofort auch das App-Icon der Ride-Sharing-App des Unternehmens. Und auch die App für Essenslieferungen Uber Eats wurde entsprechend angepasst. Nur die Apps für Uber-Fahrer und die der Flottenverwaltung werden erst in den kommenden Wochen aktualisiert. Hier kann sich das Unternehmen schon deshalb etwas mehr Zeit lassen, weil sich diese Apps nicht an Konsumenten richten.

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